Biography

Geboren in Tiflis (Georgien), Tamta Tarielashvili studierte zuerst Klavier in ihrer Heimatstadt. Nach ihrer Umsiedlung nach Italien besuchte sie zuerst die „Accademia internazionale di Osimo“, wo sie an Meisterklassen mit Alva, Cuberli und Matteuzzi teilnahm. Währenddessen studierte sie am Konservatorium „Gioachino Rossini in Pesaro“, wo sie einen Wettbewerb gewann, der ihr die Möglichkeit gab, an der "Royal Scottish Academy" in Glasgow zu studieren. Sie absolvierte auch Meisterkurse an der Accademia di Santa Cecillia bei Renata Scotto und an der Accademia Chigiana in Siena bei Raina Kabaivanska. Ihr Operndebüt gab sie in Osimo als Contessa in Umberto Giordanos Il Mese Mariano.

Sie war Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe wie u.a. des 1. Preises beim Bellini Wettbewerb in Catania (2010) und des 1. Preises beim "Concorso Lirico Internazionale Martinelli-Pertile“. 2013 nahm sie am Wettbewerb "Voci Verdiane" teil und wurde von Leo Nucci für die Rolle der Federica in Luisa Miller unter dem Dirigat von D. Renzetti am Teatro Municipale di Piacenza, am Teatro Dante Alighieri di Ravenna und in Ferrara engagiert.

Weitere wichtige Stationen ihrer Karriere waren die Debüts als Mamma Lucia in Cavalleria Rusticana (Royal Danish Opera House Kopenhagen), Madelon in Andrea Chénier (Teatro Verdi di Pisa), Maddalena in Rigoletto (Staatstheater Mainz unter der Regie von L. Fioroni), Preziosilla in La forza del destino und Fenena in Nabucco (Festival Tizzano Val Parma), Amneris in Aida (auf Tour in Benelux), Emilia in Otello (Opera Festival Macerata unter R. Frizza auch auf DVD). An der Arena di Verona debütierte sie als Sacerdotessa in Aida sowohl in der Produktion von La Fura del Baus als auch in der von Franco Zeffirelli. Nach ihrem Debüt als Azucena in Il Trovatore unter dem Dirigat von E. Delamboye beim Festival in Alden Biesen in Belgien, wurde sie für die gleiche Rolle am Theater Koblenz engagiert.

Im Konzert wirkte sie im Bruckners Te Deum am Teatro Petruzzelli in Bari unter dem Dirigat von C. P. Flor und am Teatro Massimo di Palermo unter G. Ferro mit. Sie sang auch in Vivaldis Gloria in Ravenna, in einem Gala-Konzert in Hohenems mit dem Kammerorchester Arpeggione und in Verdis Messa da Requiem in Seoul. Zuletzt nahm sie an einem Benefitskonzert in der Victoria Hall Genève teil